Gro­ße Lagen­wei­ne

Alte Reben

Trit­ten­hei­mer Apo­the­ke

1904

Trit­ten­hei­mer Apo­the­ke
Ries­ling
Mosel

Auge: Zar­tes Gold­gelb

Nase: Mine­ra­li­tät, Stei­nig, fri­scher Apfel, Bir­ne, Quit­te

Mund: Span­nend wird es am Gau­men. Kom­plex, mine­ra­lisch, sal­zig und viel­schich­tig. Die Frucht wech­selt sich mit der zar­ten Säu­re ab. Kein Ries­ling wie man es erwar­tet. Unge­wohnt und doch so ver­traut. Lan­ges Fina­le.

Spei­sen: Süß­was­ser­fi­sche gebra­ten oder pochi­ert, Fluss­kreb­se mit Erb­sen,

Trin­ken: Auch die Trit­ten­hei­mer Apo­the­ke kommt erst ein Jahr nach der Abfül­lung in den Ver­kauf. Danach kann man aber ruhig noch fünf Jah­re und mehr war­ten. Limi­tiert auf 1000 l

Der Wein: Nicht nur der Wein­berg, in dem die Trau­ben wach­sen, ist spek­ta­ku­lär. Der Win­gert liegt hin­ter dem ehe­ma­li­gen Trit­ten­hei­mer Bahn­hof und ist nur von Hand zu bewirt­schaf­ten. Ein­zel­pfahl­er­zie­hung, wur­zel­ech­te Reben und vie­le Ter­ras­sen, nicht ein­fach zu bewirt­schaf­ten, aber die Arbeit lohnt sich. Denn im Kel­ler war­tet auf die Trau­ben das zwei­te High­light die­ses Wei­nes. Ein 1000 l Gra­nit­fass steht für den Aus­bau bereit. Mit einem klei­nen Anteil Bee­ren wird der Wein dar­in ver­go­ren und bleibt bis kurz vor der Abfül­lung dar­in. Der Stein bringt eine wei­te­re, sal­zi­ge Kom­po­nen­te zu der Mine­ra­li­tät vom Schie­fer