Gro­ße Lagen­wei­ne

Alte Reben

Trit­ten­hei­mer Apo­the­ke

1904

Win­nin­ger
Brück­stück

Win­nin­ger Brück­stück
Ries­ling Spät­le­se
Mosel

Auge: Tief gold­gel­be Far­be

Nase: Inten­si­ves exo­ti­sches Bou­quet. Ein wah­res Pot­pour­ri an Düf­ten.

Mund: Enor­me Kraft ent­lädt sich am Gau­men. Ein Rie­se, der mit einer Tie­fe auf­war­tet, die man im ers­ten Moment nicht erwar­ten wür­de. Pure Exo­tik, fei­ne hin­ter­grün­di­ge Hol­zaro­ma­tik vom 500 L Ton­ne­au und ein volu­mi­nö­ses Finish prä­gen die­sen Wein.

Spei­sen: Indi­sches Cur­ry mit leich­ter Schär­fe. Lamm-Taji­ne mit Cous­cous. Gefüll­ter Schwei­ne­bauch oder Krus­ten­bra­ten. Gegrill­te Mit­tel­meer­fi­sche. Blau­schim­mel­kä­se.

Trin­ken: Spät abge­füllt lie­gen die Lagen­wei­ne noch ein Jahr im küh­len Kel­ler bevor sie in den Ver­kauf kom­men. Danach kann die­ser Wein schon genos­sen wer­den, kann aber durch­aus fünf Jah­re Rei­fe ver­tra­gen.

Der Wein: Wein­bau hat in Win­nin­gen eine jahr­hun­der­te­al­te Tra­di­ti­on. Die Aus­gra­bung einer römi­schen Vil­la bezeugt, dass schon im 4. Jahr­hun­dert Wein ange­baut wur­de. Im Jah­re 871 n. Chr. wur­de Win­nin­gen erst­mals urkund­lich erwähnt, in einer Wein­berg­schen­kung von Kai­ser Lud­wig II. Um das Jahr 1330 wur­den in Win­nin­gen die Stei­ne für die Koblen­zer Bal­duin­brü­cke gebro­chen, was der spä­te­ren Wein­la­ge ihren Namen ein­brach­te. Die­se Basalt­blö­cke ent­stan­den aus erkal­te­ter Mag­ma aus den Vul­kan­aus­brü­chen vor 15.000 Jah­ren. Wie in einem nach Süden gewand­ten Trich­ter ste­hen unse­re Ries­lin­ge im Brück­stück. So zeigt sich der Wein, der im 500-Liter-Holz­fass aus­ge­baut wur­de, kraft­voll, dicht und inten­siv.