Lagen­wei­ne

Lau­ren­ti­us­lay

PUR

Herz­stück

Pöli­cher Held

Köwe­ri­cher Lau­ren­ti­us­lay
Ries­ling
Mosel

Auge: Gold­gelb.

Nase: Fein­fruch­tig mit Pfir­sich und Apfel. Dazu die Mine­ra­li­tät vom Schie­fer.

Mund: Die fri­sche Mine­ra­li­tät über­nimmt die Füh­rung und wird anschlie­ßend von den Frucht­aro­men abge­löst. Getra­gen von der cre­mi­gen und küh­len Säu­re zei­gen sich Aro­men von fri­schem Stein­obst, aber auch von tro­pi­schen Früch­ten wie Mara­cu­ja oder Ana­nas. Am Schluss über­nimmt die Schie­fer­wür­ze das Fina­le und berei­tet auf den nächs­ten Schluck vor.

Spei­sen: Ein Beglei­ter zu vie­len Fisch­ge­rich­ten, bei­spiels­wei­se Moselz­an­der mit Ries­ling­kraut. Auch gemü­se­do­mi­nier­te Gerich­te pas­sen gut zu der küh­len Mine­ra­li­tät.

Trin­ken: Ab Wein­gut wer­den die Lagen­wei­ne erst ein Jahr nach Abfül­lung ver­kauft. Danach kann die­ser Wein schon genos­sen wer­den, erreicht aber nach drei bis fünf wei­te­ren Jah­ren Rei­fe ein wah­res Trink­ver­gnü­gen.

Der Wein: Strom­ab­wärts, an die Klüs­se­ra­ther Bru­der­schaft ange­schlos­sen, liegt die Köwe­ri­cher Lau­ren­ti­us­lay. Durch die etwas wei­ter nach Wes­ten geneig­te Aus­rich­tung bringt die Lau­ren­ti­us­lay etwas küh­le­re und mine­ra­li­sche Ries­lin­ge her­vor. Die Trau­ben bekom­men nach der Lese eine kur­ze Mai­sche­s­tand­zeit und blei­ben nach dem Pres­sen zur Sedi­men­ta­ti­on in offe­nen Behäl­tern. Die Ver­gä­rung fin­det spon­tan statt und der anschlie­ßen­de bio­lo­gi­sche Säu­re­ab­bau bringt die mil­de­re und cre­mi­ge­re Säu­re. Nach dem ers­ten Abstich bleibt der Wein bis zu Abfül­lung im Spät­som­mer auf der Fein­he­fe und ver­fei­nert das Aro­ma wei­ter. Die fol­gen­de Fla­schen­rei­fe nach der Fül­lung hilft dem Wein, noch har­mo­ni­scher zu wer­den und bringt höhe­ren Trink­ge­nuss.