Weiß­bur­gun­der Char­don­nay
Mosel

Auge: Stroh­gelb mit grün­li­chen Refle­xen.

Nase: Zar­te Eichen­hol­zaro­men mit fei­ner Rauch­no­te und Zeder. Dazu Pfir­sich, Melo­ne mit einem Hauch frisch gerie­be­ner Zitro­nen­scha­le.

Mund: Schmei­cheln­der Auf­takt, der dann den lau­ter wer­den­den wür­zi­gen Aro­men weicht. Zum Fina­le saf­tig mit Schmelz und einem rau­chi­gen Abgang. Souf­fliert von einer Säu­re, die nicht auf­fällt, aber den­noch all­ge­gen­wär­tig ist.

Spei­sen: Trüf­fel­ge­rich­te, Trüf­fels­pa­ghet­ti. Stein­pilz­r­i­sot­to. Gegrill­tes, hel­les Fleisch wie Kalb­spail­lard. Gebra­te­ner grü­ner Spar­gel.

Trin­ken: Bringt so jung schon viel mit, um ein Menü per­fekt zu beglei­ten. Kann aber mit drei bis acht Jah­ren Rei­fe nur an Ele­ganz gewin­nen.

Der Wein: Der Jahr­gang 2020 brach­te nicht nur einen ele­gan­ten und fri­schen Weiß­bur­gun­der für ein Holz­fass­la­ger her­vor, son­dern auch einen wür­zig-fruch­ti­gen Char­don­nay. Bei­de in 500 L Eichen­holz­fäs­sern aus­ge­baut, ergän­zen sie sich in der Cuvée per­fekt. Ein Wein für anspruchs­vol­le Wein­aben­de oder als per­fek­ter Beglei­ter zu guter Küche.