Weingut

Bereits 1987 fällte der Kellermeister Bernhard Kirsten den Entschluss, nach gewonnen Erfahrungen im Ausland, nach Hause zurückzukehren und sich und seine Leidenschaft zum Wein im elterlichen Betrieb einzubringen.

Gemeinsam mit seiner Frau Inge von Geldern übernahm er fünf Jahre später das Weingut, das damals drei Hektar umfasste. Beseelt von der Idee, herausragende Qualitäten zu produzieren und ein bekanntes Weingut an der Mosel zu etablieren, startete das sympathische Winzerpaar mit viel Elan und Selbstbewusstsein durch. Dabei war den beiden stets klar, dass sie ein kleines Familienweingut sind und bleiben wollen.

Doch ihr Renommee wuchs durch die immer besser werdenden Weinqualitäten stetig. Insbesondere ihr handwerklich auf höchstem Niveau gekelterter Sekt ließ sie schnell über die Grenzen der Mosel hinaus bekannt werden. Dieser Leidenschaft zum Sekt wird schon deshalb bis heute größte Aufmerksamkeit geschenkt. Aufgrund der guten Nachfrage beim Sekt wie beim Wein konnten die Kirstens das Weingut sukzessive auf 18 Hektar vergrößern. Aus dem Familienbetrieb wuchs so ein kleines Unternehmen, welches mit der neuen geplanten Kellerei auf dem Gelände des Schlosses Liebieg eine weitere wichtige Stufe in Richtung Zukunftsfähigkeit erreicht.

Planungsskizze der Kellerei Schlossgut Liebieg

Neue Kellerei

Die Weinmacher von Schlossgut Liebieg planen für ein zeitgemäßes Auftreten am Markt sowie zur Verarbeitung ihrer Produkte den Neubau einer Kellerei.

Am oberen Ende des historischen Schlossgartens ordnet sich ein Kellereigebäude an, welches einen metallenen Mantel erhält und sich in einer zurücknehmenden, zeitlosen Architektursprache präsentiert. Das historische Ensemble aus Schloss und Kapelle wird über eine zeitgenössische Weiterentwicklung der Landschaftsparkidee aus dem Schlossgarten räumlich verknüpft.

Die Farbgebung des Kellereigebäudes entspricht einem Champagnerfarbton, welcher in Korrelation zu dem historischen Teil des Ensembles steht, sich an die  Farbgebung der bestehenden Gebäude anlehnt und sich dem Produkt, welches im Gebäudeinneren heranreift, annähert.

Die Teilung und Gliederung der Fassade nimmt den Bezug zu den  Weinbergmauern im Gelände auf, welche als Steinschichtungen zu erkennen sind. Die vorhandenen Trockenmauern mit deren Farbenspiel und der metallenen Fassade ergänzen sich in harmonischer Weise.

Im Gebäudeinneren wird alles dafür vorgesehen sein, dass der Saft der Trauben aus besten Lagen zu allerbestem Wein verarbeitet werden kann, der dann in den Kellern der neuen Kellerei seine Reife erlangen darf.

Der gesamte Prozess der Weinverarbeitung wird im neuen Gebäude untergebracht sein: Von der Annahme mit Handselektion der Beeren über die Vergärung, die Reifung und den Ausbau bis hin zur Abfüllung.

Freuen Sie sich sich mit uns auf die neue Adresse von Schlossgut Liebieg ab 2021!

Wolfgang Münzing mit Team
Planungsbüro Münzing GmbH, Flein
Planung Architektur und Innenarchitektur
Planung der Kellereitechnik